Warum du in deinen 20ern investieren solltest!

Inhaltsverzeichnis

1. Schon kleine Investitionen sind möglich!

Du brauchst nicht gleich ein paar hunderttausend Euro investieren, wie es in der Immobilienbranche oft der Fall ist (obwohl auch hier theoretisch Nullfinanzierungen möglich sind). Die meisten ETF- Sparpläne fangen bei 25 Euro monatlich an. In einigen Fällen sind sogar noch geringere Sparquoten möglich.

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2. Mehr Rendite durch längeres Anlegen!

Lass dein Geld für dich arbeiten! Jedes Unternehmen und jede Idee, muss finanziert werden. Investiere in Unternehmen, an die du glaubst. Die Firmen nutzen dein Geld für Entwicklung, Planung und Investitionen und sind stets bemüht Geld für dich als Anleger zu verdienen.

In deinen Zwanzigern schon Altersvorsorge betreiben? Wer macht das schon. Doch vergiss nicht den Zinseszins. Mit jedem Jahr, das du mehr sparst, steigt deine Rendite erheblich. Wenn du nur 50 Euro sparst über einen Zeitraum von 45 Jahren, werden aus deinen eingezahlten 27.000€ insgesamt 190.735,91 Euro bei einem durchschnittlichem Marktwachstum von 7%. In 30 Jahren sind es nur 61.354€.

Quelle

In der Grafik ist noch mal dargestellt, wie viel Geld du monatlich investieren musst, um auf einen Betrag von 500.000€ zu kommen. Je früher du anfängst, desto geringer ist die benötigte Rate. In einem meiner letzten Instagrampost habe ich Max und Anja vorgestellt:

Finanzideen Instagram

Beide beginnen an der Börse zu Investieren. Allerdings hat Max 10 Jahre Vorsprung. Anja kann zwar doppelt so viel sparen, wird Max bei 7% Rendite allerdings nicht einholen können. Erst nach 51 Jahren, in einem Alter von 81 hat Anja ein wenig mehr Geld im Depot, als Max.

3. Weniger finanzielle Verpflichtungen

Bei den meisten Menschen steigen die Ausgaben mit den Einnahmen. In deinen Zwanzigern bist du finanziell noch wenig gebunden, hast vielleicht noch keine Kinder, keine Schulden durch den Kauf einer Immobilie und wohnst günstig zur Miete. Nutze diese Zeit, um einen Sparplan aufzubauen und dich an die Investition zu gewöhnen. Zwar wirst du im späteren Leben mehr Geld verdienen können, doch fallen dann auch wesentlich höhere Kosten an.

4. Mehr Zeit zum Lernen

Dieser Punkt klingt banal, dennoch erfordert es ein wenig Übung, um am Markt zurechtzukommen. Du musst lernen auch mit Verlusten Leben zu können, geduldig zu sein und Gewinne laufen zu lassen. Es ist nicht klug spontan und uninformiert in den Markt zu platzen, um dann alles zu verlieren oder einfach schlechtere Renditen zu erwirtschaften. Fang mit kleinen Beträgen an und guck was passiert. Suche Unternehmen, deren Konzept du verstehst und an das du glaubst. Dann wirst du auch langfristig profitieren.

5. Weniger Steuern?

Warum denn weniger Steuern, 25% sind doch 25%? Natürlich musst du immer noch 25% Steuern an den Staat abtreten. Die 801€ Sparerbauschbetrag solltest du aber nicht vergessen. Auch wenn uns mit 801€ nicht mehr viel Freibetrag geblieben ist, kannst du ihn dennoch ausnutzen. Solange deine Einnahmen unter 801€ liegen, kannst du sie dir komplett zurückholen. In 10 Jahren sparst du so schon 8000€.

6. Passives Einkommen für den Notfall

Natürlich kannst du auch vorzeitig von dem investierten Geld profitieren. Baust du dir ein Polster auf dem Tagesgeld auf, musst du dieses verbrauchen, wenn du in finanzielle Probleme gerätst. Breit diversifizierte Investitionen mit Ausrichtung auf Dividendenzahlungen ermöglichen dir hingegen eine Absicherung, ohne dein Polster benutzen zu müssen. Dafür kannst du die Erträge für einen beliebigen Zeitraum als Aufwertung deines Einkommens benutzen, indem du die Reinvestition aussetzt. Dein Kapital bleibt also unangetastet.

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2 Kommentare zu „Warum du in deinen 20ern investieren solltest!

  1. Hallo,
    bin gerade auf deinen Blog gestoßen und finde die Artiekl recht ansprechend. Schon mal danke dafür. Es kann nicht genug qualifizierte Autoren geben, die mit „gutem“ Beispiel vorangehen und zeigen, wie jeder von uns die dritte Säule der Rente selber aufbauen kann. Spannend ist natürlich die Frage wie lange die 500.000€ bei fortlaufender Verzinsung mit 7% Nettorendite reichen? 500.000€*7%/12 sind ca. 2900€ pro Monat. Jetzt könnte man meinen, dass alle Entnahmebeträge unterhalb von 2900€ den Kapitalstock erhalten müssen. Aber wenn man im ersten Jahr jeden Monat 2900€ aus dem Depot nimmt, dann werden nicht die vollen 500.000€ mit 7% verzinst, so dass der Kapitalstock sich langsam abbaut.
    Tatsächlich liegt die Grenze für eine lebenslange Rente bei ca. 2800€. Beträgt das Depot 500.000€ und wird kontinuierlich mit 7% verzinst, so kann man sich lebenslang 2800€ auszahlen ohne das die Quelle versiegt. Folgende Beträge könnte man auch auszahlen lassen, allerdings mit Laufzeitbegrenzung.

    3000€/Monat -> ca. 46 Jahre
    3500€/Monat -> ca. 30 Jahre
    4000€/Monat -> ca. 23 Jahre

    Aber Achtung: 4000€/Monat sind in der Zukunft infolge der Inflation nicht mit 4000€ heute zu vergleichen. Wenn beispielsweise 40 Jahre lang der Kapitalstock aufgebaut wird, dann haben 4000€ nur noch eine Kaufkraft von 1782€ (bei 2% Inflation).

    Entschuldige wenn ich hier so einen langen Text schreibe. Finde das Thema nur selber sehr spannend und bin mit Herz und Blut dabei. Der Kommentar soll keinenfalls belehrend oder kritisch gesehen werden, sondern einfach als Ergänzung :-)!

    Viele Grüße und gutes Vorsorgen,
    Matthias

    1. Vielen Dank für dein durchdachtes und sehr interessant Kommentar! Ich freue mich, dass dir mein Beitrag gefällt und finde es gut, wenn sich jemand so intensiv mit dem Inhalt auseinandersetzt wie du es gemacht hast 🙂
      Das 500.000 Euro durch die Inflation nicht mehr viel sind und dir ein Luxusleben ermöglichen stimmt natürlich. Leider werden die Gehälter oft nicht kontinuierlich angepasst (wenn man nicht gerade Beamter ist). Für viele sind 500.000 Euro extrem viel und nicht jeder wird diese überhaupt erreichen. Andere hingegen werden viel mehr Geld haben. Ich hoffe meine Community in die richtige Richtung lenken zu können und mehr Leute für das Investieren begeistern zu können!

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