6 Wege für mehr Geld

Heute soll es nicht darum gehen, wie du dein Geld investieren solltest, sondern wie du grundsätzlich mehr Geld zur Verfügung hast, ohne viel dafür zu tun.

Inhaltsverzeichnis

1. Der Kosten bewusst werden

Du kennst es doch auch: Am Anfang des Monats kommt Geld rein und am Ende des Monats ist nichts mehr über. Auch wenn es mal mehr Geld gibt, sieht es nicht anders aus. Das Problem der meisten Leute ist, dass sie sich der Kosten im Alltag nicht bewusst sind, und einfach so lange kaufen, bis kein Geld mehr da ist. Der Schlüssel, um langfristig mehr Geld zur Verfügung zu haben, ist eine aktive Kontrolle der Einnahmen und der Ausgaben. Mache dir einen Überblick über deine monatlichen Einnahmen und deine monatlichen Fixkosten für Miete, Strom, Versicherungen, Abos und lege eine Pauschale für deine Ernährung fest. Du sollst an diesem Punkt nicht anfangen zu fasten, sondern ein Gefühl dafür entwickeln, wie viel dich deine Ernährung kostet. Lege dir ggf. ein Haushaltsbuch an, indem du über längere Zeit alle Ausgaben aufführst. Nun kannst du dir überlegen, an welchen Punkten du sparen kannst, ohne groß zu verzichten. Kaufe im Angebot und hinterfrage deine Einkäufe. Weiterhin kannst du dir auch ein Limit für bestimmte Kostenpunkte setzten, wenn du sie für zu hoch befindest.

Darüber hinaus solltest du die Kosten immer im Vergleich zu deinen anderen Kostenstellen sehen. Du musst nicht unbedingt 10 Cent bei den Eiern sparen, wenn du dir jede Woche ein Steak für 49 € holst. Justiere erst die großen Kostenstellen, bevor du jeden Cent sparen willst.

2. Am Anfang des Monats sparen

Der Unterschied zwischen einem erfolgreichen Sparer und einem nicht erfolgreichen Sparer ist der Zeitpunkt, an dem gespart wird. Mache dir Gedanken über die Summe, die du jeden Monat zur Seite legen kannst (siehe Punkt 1) und spare diese direkt am Anfang des Monats. Natürlich solltest du diese Summe nicht zu knapp über deinen Fixkosten ansetzten. So kommst du nicht in die Versuchung dein Geld auszugeben, das du eigentlich sparen möchtest.

3. Alte Verträge prüfen

Fast jeder hat heutzutage irgendwelche Verträge, die monatlich abgebucht werden. Das kann ein Handy, das Fitnessstudio oder der Stromanbieter sein. Nicht alle diese Verträge sind dabei auf dem neusten Stand. Vergleiche und prüfe, ob du den Vertrag aktuell noch brauchst und wie du ihn optimieren könntest? Gibt es vielleicht einen günstigeren Stromanbieter? War ich dieses Jahr überhaupt beim Sport?

4. Gleiche Ausgaben bei mehr Gehalt

Erhälst du eine kleine Gehaltserhöhung oder konntest du nebenbei noch etwas Geld auf Ebay verdienen, dann hau es nicht gleich auf den Kopf. Nur weil du etwas mehr Geld in der Tasche hast, solltest du deinen Konsum nicht direkt steigern. Versuche doch im Gegenzug deine monatliche Sparsumme zu erhöhen und halte deinen Konsum im Griff.

5. Qualität vor Preis

Aber warum soll ich denn jetzt teurere Produkte kaufen, wenn es die auch billig gibt? Hierzu der bekannte Satz: „Wer billig kauft, kauft zweimal„. Du sollst jetzt nicht bei jedem Produkt gucken, ob es auch eine teure Variante gibt. Es bietet sich an die Rezensionen zu lesen und die Meinungen zu vergleichen. Sind andere Nutzer mit dem Produkt zufrieden und hält es, was es verspricht, dann lohnt es sich etwas mehr Geld dafür einzuplanen.

6. Plane deine Vorhaben

Kaufe kein Auto, wenn du nicht an die Nebenkosten denkst. Jeder Kauf sollte durchdacht und geplant werden. Überlege dir, welche Kosten anfallen, die mit dem Kauf nicht abgedeckt werden. Was kostet die Versicherung? Welche Inspektionskosten fallen an? Gibt es Alternativen? Ist zum Beispiel der Nahverkehr eine Option? Muss es unbedingt der Audi sein?

Das bedeutet natürlich nicht, dass Audifahrer ihr Geld nicht im Griff haben. Decke alle versteckten Kosten auf und rechne alle Nebenkosten zusammen, die anfallen werden und anfallen könnten (evtl. Reparaturen). Erst dann kannst du dir sicher sein, dass die Investition mit deiner finanziellen Situation vereinbar ist.

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